Beginn eines neuen Lebensabschnittes

Abschied aus Ratingen
Abschied aus Ratingen

Unseren letzten Abend in Ratingen (19.10.16) verbrachten wir im Ratinger Brauhaus am alten Kamin.

Der Umzugsstreß mit der umfangreichen Vor-Planung und das doch sehr anstrengende Packen waren vorbei.

Für morgen steht noch die Wohnungsübergabe an die Nachmieter an. Danach starten wir mit dem Wohnmobil das Unternehmen "in Spanien überwintern" bis wir nach Rückkehr die Wohnung im Hause unserer Kinder beziehen.

 

Das alles wird sicher sehr spannend und wir freuen uns auf diese Herausforderung. Was werden wir alles erleben? Da kommt sicher - wie bei allen Reisen - allehand zusammen. 

Zunächst geht es nach Gau-Algesheim, um uns persönlich nach dem Umzugsstress neu zu justieren. es liegt noch ein Werkstatttermin an, damit auch unsere neue Heimat - das Wohnmobil - topfit starten kann.

 

In Riedstadt-Leeheim werden wir uns als neue Mitbürger sowie unseren Hund steuerlich anmelden.

Danach geht zum Treffpunkt "Pont à Mousson" an die Mosel, wo wir unsere Freunde aus Belgien treffen, die diese Tour mitfahren werden.

 

Es wird bestimmt ein tolles Erlebnis.

Gau-Algesheim

In Gau-Algesheim (Nähe Riedstadt) machten wir nach dem Besuch unserer Kinder in Frankfurt (Geburtstag des Schwiegersohnes) erst mal Pause, meldeten uns in Riedstadt an und ließen Kleinigkeiten am WoMo instantsetzen, da noch genügend Zeit bis zum Treffen in Pont à Mousson vorhanden war.

Das tat uns nach all den Terminen gut, wir konnten gut ausspannen und genossen diese pflichtfreien Tage.

Pont à Mousson

Der Teufel steckt halt im Detail. So war es auch bei uns. Ein kleiner Riss in der Lüftungsklappe im Schlafzimmer des WoMo's brachte zusätzlichen Stress. Gut, daß wir ein paar Tage als Puffer eingeplant hatten. Die Dachhaube hatte nämlich Lieferzeiten. So wurde sie halt am Tag des Treffens an der Mosel eingebaut. Gegen 13:oo Uhr war der Monteur fertig. Dann noch zu ALDI einkaufen, tanken und mit Vollgas nach Pont à Mousson. Unsere Freunde hatten den letzten Stellplatz verteidigt. Nach uns wurde die Zufahrt geschlossen, da der Platz gerammelt voll war.

unterwegs

Bis Isla Cristina sind es gut 2.800 km, die gefahren sein wollen. Einen längeren Stop machten wir am Mittelmeer, in Saintes Maries de la Mer (F) und im Ebrodelta in Spanien.

Isla Cristina

Camping Giralda - Rezeption
Camping Giralda - Rezeption



Am 13. November 2016 hatten wir unser Reiseziel Isla Cristina erreicht. Etwas stressig, aber ohne große Probleme. Etwas stressig, weil auf der Strecke nicht an jeder Ecke ausreichend Platz für 2 WoMo's dieser Größe vorhanden war. Aber auf dem Campingplatz waren jedoch passende Plätze frei, sodass wir wählen konnten. Aufgrund der Pinienbewaldung war TV-Empfang nicht überall möglich. So war ein Zusammenstehen beider Fahrzeuge nicht gegeben, da ja noch weitere Kriterien für den langen Aufenthalt zu berücksichtigen waren. Wir fanden auf Feld 9 wieder den bei unseren vorhergehenden Besuchen bisher benutzten Platz 904 vor und unsere Begleiter einen ebenso schönen großen Platz auf Feld 8. Wichtig ist besonders die Sonneneinstrahlung über die Wintermonate, kurze Wege für Ver- und Entsorgung, sowie kostenlose Internetanbindung u.s.w.. Wir müssen ja auch noch auf Chico Rücksicht nehmen, damit er die nötige Entspannung findet und nicht pausenlos in Hab-Acht-Stellung den Tag verbringt. Die Stellflächen sind sehr groß, sodaß häufig der kürzeste Querfeldeinweg genommen wird. Chico regt sich dann immer auf, wenn jemand durch sein "Wohnzimmer" läuft. Mit Windschutz und Küchenzelt versuchen wir aber ihn möglichst weitflächig abzuschirmen.

am Strand

im Ort

Marktbesuch

Jetzt sind wir schon fast einen Monat hier im Süden. Wir hatten nicht nur Sonne, sondern auch 4 Tage Regen mit ordentlichen Niederschlägen. Das Wasser hat in dem Dünenboden tiefe Furchen gezogen. Aber das ist Natur, mit allen Seiten der Medaille.

Wir machen Radtouren, sammeln Muscheln am Strand oder sprechen mit WoMo-Kollegen über alles mögliche. Einige bleiben - wie wir - länger, Einige sind auf einer Rundreise um die iberische Halbinsel und kommen aus Portugal oder wollen dort noch hin. Aber bisher hat jeder seinen Aufenthalt hier noch verlängert, weil die Schönheiten, Natur, Ort, Campingplatz und das unberührte spanische Leben, faszinieren. Der Markt war heute ein Erlebnis für sich. Ebenso erinnert uns die Avenida de Espana an Sträßen in Damaskus. Hier bekommt man alles was man braucht, entweder in der Ferriteria (Eisenwarenhandel + Baumarkt in die Einem) oder beim Chinesen. Hähnchenbratereien gibt es hier ebenso reichlich wie in Damaskus. Von 14 bis 17 Uhr ist allerdings in den Geschäften meistens Mittagspause, dafür ist dann am Abend länger auf.

Isla Cristina ist in der Hauptsache Urlaubsparadies für Einheimische. Die Preise sind moderat und angepasst. Es gibt kaum Souveniershops. Man lebt in der Hauptsache vom Fischfang oder arbeitet auf den Gemüse- und Obstplantagen der Huelvaregion. Die Erdbeeren, die ALDI demnächst anbietet, wachsen nicht weit von hier entfernt unter Plastikplanen.

Zurzeit haben wir den Strand - bis aufs Wochenende - für uns alleine. In dem Kiosk an der Brücke über die Lagune trinken wir häufig unseren Morgenkaffee, denn ob Spaziergang oder Radtour, die zentrale Lage ist einfach super.

Video | Eindrücke

Es macht immer wieder Spaß, am Strand spazieren zu gehen. Nach der Flut gibt es jedesmal eine neue Ladung Muscheln im Sand, die gerne gesammelt werden. Am Campingplatz wird mit den Muscheln eine Menge schöner Sachen gebastelt. Von einem Stellplatznachbarn bekamen wir eine Muschelkette als Anhänger für unsere Markise. Heute, bei meinem ersten Film mit dem Smartphone, gab es eine Überraschung. Wir trafen den Ultraleichtflieger, der in den vorherigen Tagen den Campingplatz überflog, am Strand. Aber seht selbst ...
In der Stadt - Nähe der großen Kirche - gibt es ein stets gefülltes Café. Wir haben dort schon des Öfteren eine Pause eingelegt, da Chico - wenn wir ohne seinen Anhänger unterwegs sind - eine kleine Verschnaufpause braucht. Er rennt immer an seiner Spezialleine neben dem Fahrrad mit. Das macht ihm großen Spaß. Sitzt er länger als 15 Minuten in dem Hänger, will er wieder raus und laufen. So können wir auf dem Heimweg bei LIDL gut einkaufen und die Einkäufe im Hänger transportieren. Die paar Meter zum Campingplatz läuft Chico gerne mit Vollgas, denn angekommen, gibt es was zu beißen oder ein Leckerlie. So bleiben wir alle hoffentlich noch viele Jahre fit.
Die Stimmung im Cafe haben wir mit dem Kurzfilm mal eingefangen. Viel Spass.

Waschtage | das sind alle Tage des Kalenders - ohne Ausnahme

In den deutschen Wohnanlagen gäbe es für eine solche "Flaggenparade" eine unverzügliche Abmahnung des Verwalters/Eigentümers. Da ist der Deutsche weltweit die Ausnahme. Selbst in Japan wird so die Wäsche getrocknet.
- mach ich | Du siehst lecker aus
- mach ich | Du siehst lecker aus

die Hähnchenbraterei im Ort


Warum nun ausgerechnet dieses Bild? Heute bleibt die Küche kalt, heute gehen wir in den...........! Nein, wir radeln in den Ort und kaufen einen der leckeren "Broiler" beim Hähnchenshop.


Mittlerweile sind wir mit Chico stadtbekannt und auch der Hähnchengriller begrüßt uns mit einem freudig lächelnden Gesicht beim zweiten Besuch.


Wir sind ja wiedergekommen, weil uns der erste "Flattermann" sicher gut geschmeckt hat. Er  merkt, dass wir kein spanisch verstehen und er auch natürlich kein deutsch. So bleiben wir bei Gesten, Zeichen und Mimik, die international gültig sind.


Er packt den Broiler reisefertig ein und wünscht "bon appetit".


Auf der Tüte habe ich die Aussage des Hähnchens ins Deutsche übersetzt. Dank google mit Übersetzungssoftware geht heute ja fast alles.


Übrigens: das Hähnchen war sehr lecker. 

Im Ort gibt es viele Hähnchenstationen mit einem reichhaltigen Angebot. Also wechselt man auch mal den Lieferanten. So haben wir in kürzerer Entfernung eine "Polleria" entdeckt, von der man das Hähnchen gut mit zum Campingplatz nehmen kann. Die Temperatur ist dann gerade so, wie man es haben möchte. Draußen an der frischen Luft, mit einem kühlen Bier dazu, einfach super.

ein Rundgang durch die Markthalle

Heute war eine Radtour angesagt. Chico kam in den Wagen, da ihm nachts nicht gut war und er am morgen Durchfall hatte. Im Ort kauften wir noch Deko für Advent und Weihnachten und schickten an der Post die Weihnachtsbriefe nach Deutschland ab. Solche Karten sind bei uns nicht üblich, aber hier eben standard. Danach ging es zur Markthalle, Angelika kaufte Fisch fürs Grillen ein und ich schoss ein paar Fotos. Die Vielfalt der Nahrung aus dem Meer ist schon etwas Besonderes. 

Frühschoppen an der Lagune

alternatives "Spätstück"
alternatives "Spätstück"

Mit Chico fuhren wir weiter durch den Ort. Mit dem Rad entdeckt man immer wieder neue Wege und kleine Geschäfte, die sicher ihre Mühe haben, ihre Leute zu ernähren.


Heute war unser "Kiosk" an der Lagune wieder offen. Für die Spanier war es wohl heute sehr kalt, nur 15 - 17 Grad und leicht bewölkt. Wir waren alleine. Der Inhaber war leicht irritiert, da statt Kaffee heute Bier bestellt wurde. Er freute sich aber uns zu sehen. Chico bekam auch 'nen "Aschenbecher" Wasser.



Aber ist erst mal jemand da, dann finden sich auch weitere Gäste ein. Die bewunderten Chico's Wägelchen und auch ihn natürlich. Mit einer Urlauberin gab es noch einen Gedankenaustausch. Danach ging es weiter zu LIDL, um noch die nötigen Einkäufe zu tätigen.


Beim Nachmittagsgrillen schmeckten die Garnelen und der gekaufte frische Fisch vorzüglich. 

ein Rundblick vom Kiosk aus über die Lagune

Vom Campingplatz am Strand entlang ist man ca. 45 - 60 Minuten dort an der Kioskecke. Der Blick aufs Meer, beschienen von der Sonne hat was für sich. Geht man über die Holzbrücke zum Strand findet man ausgefallene Muschelhäuschen. Bei Ebbe sind Einheimische in der Lagune mit Stiefeln unterwegs, um für sich Muscheln und Krebse zu sammeln.

Radtour

Heute kam schon früh die Sonne durch. Daher war radfahren angesagt. Chico kam in sein Wägelchen und los ging es, immer dem Radweg an der Küste entlang. Chico bellte teilweise laut, denn er wäre wohl lieber nebenher gejoggt. Wir fuhren zum Hafen, dann Richtung Leuchtturm und weiter an der Lagune entlang Richtung Kiosk. Mittags gab es ein Mahl in einem Restaurant, gelegen zwischen den Ferienappartements. Super lecker und preiswert. Chico schlief derweilen in seinem Wagen und ruhte sich aus. Auf dem Heimweg kauften wir noch bei LIDL ein und Chico gab den Wagen zum Transport der Lebensmittel gar nicht gerne ab. Schließlich überredeten wir ihn mit einem Leckerlie. 

Radtour zur Lagune

Isla Canela
Isla Canela

Vom Leuchtturm aus haben wir diesen Blick über die Lagune auf Isla Canela. In dem bischen Wasser sind Leute zu sehen, die Muscheln suchen. Vorher gab es ja schon Bilder, da war dieses "Becken" voll Wasser. Vor den Häusern im Hintergrund verläuft die Hafenzufahrt nach Isla Cristina. Heute ist es etwas frisch aber sonnig. Die Luft ist klar und sauerstoffreich.

- kleine Parkanlage | Häuser am Hafen
- kleine Parkanlage | Häuser am Hafen


Von der Spitze (Leuchtturm) fuhren wir diesmal anders herum zum Stadtcentrum. Der Weihnachtsbaum stand immer noch fast alleine auf dem Platz, allerdings gab es 2 Buden, die wohl einen Weihnachtsmarkt simulieren sollten. Eine Bude war geschlossen und in der zweiten, gab es Süßigkeiten zu kaufen. Das war's auch schon. Wir bummelten an den Geschäften vorbei Richtung Palmenallee. Diese Fußgängerzone fasziniert einen immer wieder. Also machte ich Fotos, während Angelika einkaufen ging.


Von der Palmenallee fuhren wir zum Rio Carreras, hinter LIDL. Der Radweg dort führt am Fluss entlang, der auch den Campingplatz einschließt. Zu unserem Erstaunen sahen wir dort einen stattlichen Storch in den Sümpfen auf seinen Nest sitzen. Anschleichen und Fotos machen. (seht selbst)

Weihnachtsfeier | Empfang

Am 21. Dez. hatte die Leitung des Campingplatzes zu einem Weihnachtsumtrunk ab 12:30 Uhr eingeladen. Da sind natürlich die meisten "Überwinterer" erschienen. Es war eine gelungene Sache und hat allen Spaß gemacht.

Ortsplan

Ergänzung:

Den Ortsplan haben wir mit einigen Hinweisen versehen, damit der Betrachter die Bilder zum Fluss, Hafen, Leuchtturm oder der Lagune besser zuordnen kann.

- Bild aus google earth | Campingplatz blauer Punkt
- Bild aus google earth | Campingplatz blauer Punkt

Erinnerungen werden wach

Deutschland trauert
Deutschland trauert

Während meiner Arbeit in Berlin war ich fast jeden Tag am Breitscheid Platz. Die City und das pulsierende Leben rund um die Gedächtniskirche war einfach faszinierend und schön. Auf den Gegensatz traf ich täglich bei meinen Geschäftsterminen im Osten Berlins. Auch damals gab es Terror - Mord am Kammergerichtspräsidenten Günter von Drenkmann und die Entführung von Herrn Peter Lorenz (Landesvorsitzender der CDU) - durch die Bewegung 2. Juni, einer Nachfolgeorganisation der RAF.

Demonstrationen und Straßenschlachten zwischen Polizei und der linken Szene gab es häufig an dieser zentralen Stelle, rund um die Gedächtniskirche. Einmal war ich im Geschehen mitten drin, konnte mich aber rechtzeitig in Sicherheit bringen. Kontrollen gab es dann im Westen, genau so wie im Osten. Manchmal musste ich richtig überlegen, wo bist du nun eigentlich.

Jetzt dieser schlimme Anschlag des sog. IS mit den vielen Toten auf dem Weihnachtsmarkt stimmt mich sehr traurig. Die Geschichte Berlins hat bisher schon viel Leid ertragen müssen - Krieg - Mauerbau - usw. Aber es gab auch Positives - die Grenzöffnung nach der Rede von Günter Schabowski mit der späteren Wiedervereinigung Deutschlands.

Berlin wird auch diese schweren Stunden meistern, da bin ich mir ganz sicher.

Ich denke in diesem Zusammenhang an die bewegenden Besuche der US-Präsidenten mit den bekannten Sätzen: "Ich bin ein Berliner" und "Mr. Gorbatschow open this gate". Diese ausstrahlende Kraft der Zuversicht, aus dem Fundament der Freiheit heraus, hat sich letztendlich durchgesetzt. Da hat der Terror keinerlei Chance. Das sollte den Opfern Trost spenden und ihr Leid tragen helfen.

Unser aller Mitgefühl gilt den Toten und Verletzten, sowie deren Familien, dessen Leben sich mit einem Schlag gewaltig verändert hat. Wir wünschen ihnen die Kraft, nach diesem schweren Schiksalsschlag, eines Tages einen Neuanfang für ihr Leben zu finden. Dafür wünschen wir ihnen Gottes Segen, insbesondere an diesem für sie schmerzhaften Weihnachten 2016.

Wir beten für sie.

Heiligabend / Weihnachten 2016

Dieses Jahr Weihnachten ist mal ganz anders als all die Jahre zuvor. In Spanien gibt es nur den 1. Weihnachtstag. Bescherungen und Geschenke gibt es am 6. Januar, dem Fest Heilige Drei Könige, denn diese brachten Jesus Geschenke dar.

Wir unternahmen Heiligabend eine Radtour, machten Pause am Kiosk und aßen dort Reibekuchen mit eingebackenen kleinen Krabben. Schmecke super gut. Es waren viele Spanier unterwegs und die Restaurants waren alle fast ausgebucht. Am Abend hatten wir Freunde zum Glühwein eingeladen. Am Nachmittag schmückten wir den kleinen Tannenbaum. Hier hängt in vielen Fenstern ein Tuch mit dem Jesuskind und dem Text frohe Weihnachten und ein glückliches neues Jahr. Wir plazierten dieses Tuch am Küchenzelt. Die Fotos zeigen diese "spanischen" Weihnachten.

Lagune einmal anders

auf dem Campingplatz

Dekoration
Dekoration

Die kreative Art der Wohnmobilisten ist schon bewundernswert.

Da werden am Strand Muscheln und Vieles mehr gesammelt. Anschließend wird gebastelt. Es entstehen Muschelketten usw.

Vom Schiff abgefallene Seitenschützer oder Ringe aus Netzen werden zu bezarren Figuren oder aber zum Wagen für den Nikolaus umgebaut.

Hier mal eine Kostprobe.


Allen Besuchern dieser WEB-Seite wünschen wir ein gesundes, glückliches und erfolgreiches Jahr 2017 hier aus unserem Winterquartier in Spanien.

Fest Heilige Drei Könige

Heute ist Feiertag und alle Geschäfte sind geschlossen. Dafür sind die Restaurants ausgebucht.

Im Gegensatz zu uns werden hier in Spanien heute die Geschenke verteilt. Große Renner sind elektrisch betriebene SUV's für kleine Kinder, die damit draußen herumfahren bzw. elekrisch betriebene Scateboards für die älteren Kinder.

Alle sind fein herausgeputzt; ganz besonders die Frauen. Röcke so kurz, dass gerade der Po bedeckt ist. Schuhe mit 5-6 cm hohen Sohlen auf denen es m. E. schwer fällt zu laufen, aber es geht, wie man sieht. Die Haare gestylt und die Lippen mit grellen Farben stark geschminkt.

Ein solches Outfit wurde Figur unabhängig getragen und war natürlich in besonders korpulenten Fällen sehr gewöhnungsbedürftig. Aber modisch gekleidet wollen alle sein, ob's passt oder nicht. 

Also, es gab auf dieser Radtour viel zu sehen, ob man wollte oder nicht.

Noch ein paar Bilder vom Hafen, der Lagune bei Ebbe, dem Leuchtturm mit Ortsansicht von der Seeseite her. 


Wohnmobilist | Camper?

Der Gleichstellung dieser beiden Begriffe möchte ich hier widersprechen.

Camper:

Fährt in der Regel mit Zelt oder Wohnwagen an einen Ort und verbringt seinen Urlaub dort. Mit dem Auto erkundet er die Umgebung und unternimmt Fahrten zu Sehenswürdigkeiten und lukrativen Ausflugszielen.

Wohnmobilist:

Ist in der Regel mit einem Wohnmobil unterwegs, um seinen Horizont zu erweitern. Er erkundet Länder mit ihren unterschiedlichsten Landschaften, interessiert sich für geschichtliche Zusammenhänge, besucht Sehenswürdigkeiten etc., liebt eine wechselnde Küche und genießt landesübliche Getränke; insbesondere Biere und Weine. Er ist aufgeschlossen und bereit, immer wieder Neues zu erkunden und zu lernen. Selbst wenn er die Landessprache nicht beherrscht findet er Wege und Möglichkeiten, seine Ziele zu erreichen. In der Regel steht er auf separat dafür eingerichteten WoMo-Stellplätzen, kommt an, bleibt einen Tag und fährt am nächsten Tag zum neuen Ziel weiter.

Fazit:

Meistens fängt man während der Berufstätigkeit als Camper an und endet im Rentenalter als Wohnmobilist. Träume z.B.: "Einmal am Nordcap stehen" werden dann in die Realität umgesetzt.

Man reist in der Regel zu zweit und hat für die Ortserkundung Fahrräder dabei. Es gibt auch Zeitgenossen, die Motorräder oder sogar Autos auf dem Anhänger mitführen. Nur wer sich auf's Wohnmobilfahren festlegt, sollte vorher wissen, was er machen möchte. Fast überall sind in Altstätten die Straßen und Gassen klein und schmal. Große Stellflächen / Parkplätze sind eher rar gesät.

Findet man einen besonders schönen Ort in dem man länger verweilen möchte, dann wechselt man zwischen Camper und Wohnmobilist natürlich hin und her.


gut essen & trinken

- nur bitte kein Neid | weit hinten ein Segelschiff
- nur bitte kein Neid | weit hinten ein Segelschiff

... kann man unweit des Campingplatzes am Atlantik. Von zu Hause haben wir von Kälte, Schnee und Eis gehört. Da ist es schon grotesk, wenn man zur gleichen Zeit in der Sonne sitzt und diese sich im Pilsglas spiegelt. Dazu ein paar Oliven und Krakker, damit die Zeit bis das Essen kommt nicht zu lang wird.

Geschenke zum Fest Hl. Drei Könige

Da stellt sich dem Betrachter die Frage: War es nun ein Geschenk für Vater und/oder Opa oder für's Kind.

Wichtig ist wohl aus Marketingsicht der Zusatznutzen! Das Kind freut sich und die "Alten" haben ebenfalls ihren Spaß. Die Hersteller machen ein super Geschäft.

Jahr 2017 | - mit guten Wünschen

Als ein Freund zu dem Weihnachts- und Neujahrswünschen nicht zeitnah antwortete, kam uns das schon sehr beunruhigend vor, da es so gar nicht seiner Art entsprach. Wir vermuteten, daß es wohl seiner Mutter (89) nicht so gut ging. Daher warteten wir bis zu seinem Geburtstag am 8.1.. Aber auch an diesem Tag ging der Ruf des Telefons ins Leere. So kontaktierten wir die Nachbarn aus der Zeit des gemeinsamen Wohnens.

Es gab die traurige Nachricht, dass unser Freund Klaus plötzlich an Hl. Abend / Weihnachten verstorben war.

Wir trafen uns häufig im Ratinger Brauhaus und er versorgte auch das Grab unserer Tochter Regina, wenn wir mit dem WoMo unterwegs waren. Danach gab es immer viel zu erzählen und so sollte es auch nach unserer Rückkehr sein. Wir hatten noch am Samstag (15.Okt.) Abschied gefeiert und danach noch öfters telefoniert. Das es ein endgültiger Abschied geworden ist, macht uns sehr, sehr traurig.

Wir werden Klaus ein ehrendes Andenken in unseren Herzen bewahren.

Probleme mit dem WoMo

Von der großen Belüftungshaube tropfte es eines morgens (6.1.) auf einen der Teppiche. Der Rand des Fensters zeigte Wassertropfen. Das muss also dringend geklärt werden, denn auf dem WoMo-Dach stand noch Wasser von einem nächtlichen Schauer. Der Mitarbeiter der Rezeption klärte für uns einen Werkstatttermin für Montag den 9.1. in Sevilla (Fa. Hidalgo).

So fuhren wir schon Sonntag abend nach Sevilla, damit wir staufrei dort um 9:00 Uhr eintreffen.

Die Firma HIDALGO unterhält vor Ort auf dem Werksgelände einen eigenen WoMo-Stellplatz, für Kunden kostenlos, für Durchreisende €10, incl. Wasser, Strom und superschnellem WiFi Internetanschluss. Ein Geheimtipp für einen Zwischenstop.

Der Rest ist schnell erzählt. Sofort um 9:00 Uhr wurde der Wagen in der Werkstatt geprüft. Undichtigkeiten hatte der Meister nicht feststellen können. Gott sei Dank. So konnten wir nach einem ausgiebiegen Spätstück wieder nach Isla Cristina zurückfahren. Aufgrund der stark wechselnden Temperaturen (nachts 4° - tags 20°) hatte sich sehr viel Beschlagfeuchtigkeit gebildet, die dann den Eindruck eindringenden Regenwassers suggerierte. Aber besser man klärt es ab und kann beruhigt den Aufenthalt weiter genießen. Kosten: eine Arbeitsstunde!

Gambas
Gambas

Am Campingplatz zurück wurden am Abend diese leckeren Langustinos gegrillt. Mittlerweile macht das Puhlen auch Spaß. Man ißt nicht so schnell, man kann sich nebenbei gut unterhalten und den passenden Rotwein schluckweise genießen.

 

Ein spanischer Nachbar gab uns hierzu noch später einen Grillhinweis:

Vor dem Grillen ein Salzbett aus grobem Salz anfertigen und erst darauf die Langustinos grillen. Sind diese dann gar an den Schwanz packen und das anhaftende Salz abschlagen.

Marktbeobachtung

Hier in Isla Cristina gibt es keine großen Kaufhäuser. Daher ist hier jeder Sonntag "Markt" und man hat den Eindruck, die Leute der ganzen Stadt und umgebender Dörfer gehen über den Markt. Jeder hat gut zu tun, die Marktbeschicker und die Restaurants der Marktmeile.

Erweiterung unseres Schlosses

Weinprobe | gemütliches Beisammensein

Zunächst brachten wir mein Fahrrad in eine der vielen Werkstätten. Ich wollte neue Schläuche einziehen lassen, da durch die Belastung, die alten, betagten Schläuche schnell den Druck verloren.

Danach ging es zu Fuss durch die städttischen Gassen Richtung Lagune zum Kiosk an der Brücke.

Am Nachmittag waren wir mit ca. 40 Campern bei der Weinprobe im Restaurant. Es gab 10 Sorten Weißwein zur Probe, dazu 2 Sorten Thunfisch und etliche Sorten Käse. Alles aus der Region Huelva und zu erwerben im örtlichen Supermarkt.

Eine wirklich gelungene Präsentation unseres deutschsprechenden Gastgebers. Er hatte sich gut vorbereitet und alle Gäste waren voll des Lobes. Am Ende gab es viel Aplaus für diese schöne Initiative und die geleistete Arbeit.

Störche

... gibt es sehr viele. Den Storch hinter LIDL hatte ich ja schon vorgestellt. Auf der Fahrt nach Huelva gab es längs der Autobahn eine Hochspannungstrasse. Fast auf jedem Mast gab es eine Storchenfamilie, manchmal sogar zwei Nester.

Auf der Rückfahrt sahen wir noch eines auf der Kirche von La Redondela und ich entdeckte auf dem Bild der Kirche in Isla Cristine ein Storchennest. Daher bei der nächsten Radtour, mal sehen, ob die Bewohner zu Hause sind. Sie waren es ...

Auf unserer heutigen Radtour sahen wir am Hafen einen fliegenden Storch am Himmel. Er kam wohl vom Nest auf der Kirche. Da lohnt es doch, einen kleinen Abstecher zur Kirche zu fahren. Vielleicht gibt es noch schöne Fotos von dem majestätischen Vogel. Es lohnte sich ...

Nach der Flugshow des Storches fuhren wir zum Plaza de San Franzisco. Dort ist diese schöne Kapelle zu sehen. Es gibt dort auch noch kleine Restaurants. Von dort ging es weiter zu den Sümpfen. Am Plaza de la Marismas (Platz der Sümpfe) fotografierten wir eines der schönen Häuser mit 3 schönen Palmen davor.

Der Storch im Sumpfgebiet war dort nicht in seinem Nest. Wir sahen ihn weit in den Sümpfen nach Nahrung suchen.

Flatrate - Markt

Auch heute verknüpften wir den Spaziergang mit einem Bummel über den Markt. Das neben uns stehende Camperehepaar aus Holland blieb extra einen Tag länger, als ich ihnen vom Markt erzählte.


Unsere Vorräte waren aufgebraucht und wir suchten unseren bevorzugten Stand. Vorige Woche fehlte er, aber heute war er da.


Den Kauf hab ich teilweise im Film festgehalten.

Naturschutz | Marschland

Dünenbewachsung
Dünenbewachsung

Vor dem Campingplatz sind die Dünen mit ihrer Bewaldung. Bis zum Atlantik sind es nur wenige Meter. Über die Ortseingangsstrasse (gesichert durch eine Ampelanlage) erreicht man die hügeligen Dünen durch dieses Waldgebiet.

Der Campingplatz selbst liegt in dem ausgewiesenen Naturschutzgebiet. Aus diesem Grunde ist alles naturbelassen und daher sehr schön. Nichts ist eben, man muss als Camper / Wohnmobilist diese Art mögen. In unseren Städten sind viele Flächen zugepflastert, Parks exakt angelegt, jeder Weg stolperfrei und sauber. Dieses Naturschutzgebiet ist kein Stadtpark, sondern noch sehr ursprünglich und man darf halt eben nicht alles, was in der Zivilisation selbstverständlich ist. Besonders wichtig ist der Schutz des Lebensraumes der Tiere und der Pflanzen. Aufgrund der Waldbrandgefahr ist offenes Grillen von Mrz bis Okt untersagt. 

Überall stehen Schilder und erinnern die rauchenden Autofahrer daran, keine "Kippen" aus dem fahrenden Wagen zu werfen.

Tapas

Tapas gibt es in unzähligen Varianten. Auch wenn man die Sprache nicht beherrscht, kann man sich gut darauf einlassen. Man kann sich die einzelnen Gerichte ja teilen und jeder ißt was er mag. Es ist wie in einer Wundertüte und es gibt so kulinarische Überraschungen.

Thunfisch | A TUN

- der rohe Thunfisch
- der rohe Thunfisch
Das Ziel der heutigen Tour sollten die Salzfelder in Richtung Ayamonte sein. Wir wollten erkunden, ob wir mit Chico dort mit oder ohne Hänger gut langfahren können.

 
Der Weg ist gekiest und durch die Trockenheit fest, so daß man gut dort mit dem Rad fahren kann. Auf dem Weg dorthin fuhren wir hinter LIDL am Rio Carreras lang, dann über die Brücke und weiter die gerade Straße entlang, am Salzverkauf vorbei bis zur Thunfischfabrik. Für den Nachmittag wurden Steaks gekauft und dann ging es zu den Salzfeldern. Hier die Bilder dieser Tour:

Hier muss ich erwähnen, dass der Umweltschutz in Spanien keine Lobby hat. Es wird viel Müll und Schutt hinter LIDL und anderswo einfach über die Brüstung gekippt. Von abgeschlagenen Fliesen, Einkaufswagen und vielen Plastikteilen findet man dort alles. Einfach mal das Bild mit dem Storch vergrößern.


Im Verkaufsraum "Fricolume" schoßen wir die folgenden Fotos:

Nach dem Thunfischkauf fuhren wir in die Salzfelder Richtung Ayamonte. Flamingos gab es nicht zu sehen, dafür aber diesen kleinen weißen Vogel.

Das ganze Gebiet steht unter Naturschutz, denn es ist der Lebensraum unzähliger Vogelarten. Daher ist es besonders schlimm, wenn Müll einfach im Naturschutzgebiet entsorgt wird. Da wird sich sicher in nächster Zeit viel ändern müssen, um die Restrukturierung der Sumfgebiete und Salzfelder durchführen zu können.


Zurück ging es den gleichen Weg, denn wir mussten ja wieder die Brücke am Hafen passieren, um nach Isla Cristina zu gelangen.

Spaziergang zum Markt und weiter ...

Nach meinem schweren Unfall Ende April 2016 muss ich auch das Laufen intensiv trainieren. So gingen wir heute zu Fuss in den Ort, zum Markt und danach weiter bis zum Leuchtturm. Auf einem großen Platz, nahe des Marktes, predigte ein Priester, wohl so etwas wie Kirche unterwegs.


Wir wollten schon immer mal auf die Abgrenzung (beginn am Leuchtturm) zwischen Lagune und Hafeneinfahrt - so weit es geht - hinauslaufen. Man kam aber nicht ganz bis zum Ende, da die Felsbrocken schwierig zu begehen waren. Wir wollten auch keinen Sturz riskieren, denn wir sind ja nun mal keine zwanzig mehr. Aber von dort erhofften wir uns einen schönen Blick Richtung Punta Moral.

Einkaufen bei LIDL

- Cafe an der Kirche
- Cafe an der Kirche

Heute wollten wir an der Kirche den Storch auf dem Turm beobachten und hatten dafür extra unser Fernglas mitgenommen. Im Cafe gab es Gambas im Sonderangebot. Der Kellner begrüsste uns mit Handschlag und bediente uns sofort.

Leider war unser Storch ausgeflogen. So konnten wir in aller Seelenruhe unsere Gambas puhlen. Das klappt immer besser.

Auf der Fahrt zur Kirche fuhren wir zunächst über die Avenida de Espana, denn wir wollten in der Apotheke noch Salbe kaufen, da mein Arm immer noch kleine Schmerzen bereitet. Die Salbe kombiniert mit der Stützbandage hilft da schon sehr. Danach fuhren wir über die Palmenchaussee mal von der Kirche aus, also anders herum.

Nach der "Gambas-Pause" am Kirchturm ging es noch durch schmale Altstadtgassen Richtung LIDL. Da haben Chico und ich ja schon eine feste Bank, an der wir auf Angelika warten, wenn sie die nötigen Einkäufe erledigt. Wir waren gerade vom Rad gestiegen, als es einen lauten Knall am Zebrastreifen gab. Uns war sofort klar, ein Unfall. Es war schrecklich. Eine Frau war von einem PKW beim Überqueren des Zebrastreifens angefahren worden. Sie blutete stark am Kopf, mit dem sie wohl gegen die Bordsteinkante geschlagen war. Es waren sofort Helfer aus den nahen Geschäften vor Ort und kümmerten sich um die Verletzte. In der Ferne tauchte ein Streifenwagen der lokalen Polizei auf, dem ich zuwinkte schnell zu kommen. Die Beamten erfassten die Lage sofort und orderten einen Krankenwagen. Später kam noch die "Guardia Civil" und ein weiterer Krankenwagen hinzu.

Reiseplanung leicht gemacht

Häufig werden wir gefragt, wie solch lange Reisen zu planen sind. An und für sich relativ einfach, da man sich die Routen auf einer Europakarte gut aussuchen kann. Einen Teil kennt man bereits von früheren Urlauben her, aber rechts und links gibt es noch unentdecktes Gelände zu Hauf.


Da fährt man dann zum Nordcap; die franz. Küste in Etappen Normandie, Bretagne die Atlantikküste bis Biarritz, dann entlang der Pyrenäen bis zum Mittelmeer, oder man umrundet die iberische Halbinsel mit Portugal und Spanien. Die Ostseeküste von Polen und die masurischen Seenplatte ist auch eine Reise wert. u.s.w.


Hilfreich dabei ist die Bücherreihe des WoMo-Verlages. Dort gibt es in den vielen Büchern Hinweise auf Camping- bzw. WoMo-Stellplätze sowie Bade- und Picknickplätze, die einem viel Zeit bei der Suche ersparen. Diese eingesparte Zeit kann man für Sehenswürdigkeiten oder schöne Reisepausen in der Natur verwenden.

Ein Navigationsgerät - z. B.: Garmin Nüvi - mit Koordinateneingabe ist bei diesen Reisen empfehlenswert, da die Koordinaten in den WoMo-Reisebüchern die Stellplätze exakt dokumentieren. Es gibt in dieser Reihe auch ein Campernavi, dass die Wohnmobilmaße berücksichtigt, damit man sich in Altstadtgassen nicht festfährt.

Dann kann das Abenteuer starten. Viel Spaß!


Hier sehen Sie mal als Beispiel ein WoMo-Buch der Spanien-Rundtouren. Wir sind mit diesen "Routenvorschlägen" seit 2008 unterwegs und stets zufrieden gewesen. Es kam auch schon mal vor, daß es einen Stellplatz nicht mehr gab, weil dort ein Hotel am See gebaut wurde. Aber was soll's. Man findet eine Alternative. Wir haben dann diese Veränderungen mit einem neuen Stellplatzvorschlag immer dem Verlag bekannt gegeben, damit die Reisebücher für weitere Nutzer aktuell bleiben. Ein Reiseführer kostet ca. € 18, die sich wirklich bezahlt machen.

Heute mit Smartphone und Google Earth kann man jeden Stellplatz gut dokumentieren und anderen Hilfestellung geben. So haben wir Stationen, die wir von vorhergehenden Reisen kennen, als Bild mit Standortkoordinaten versehen. Die Stationen entsprechen ungefähr einer Tagesetappe, falls Sie nach Südspanien oder Portugal reisen möchten. Nicht zu vergessen, der WoMo-Stellplatz beim WoMo-Händler in Sevilla.


Hinweis: 

Auf der Heimreise (Richtung Digoin) machten wir nachmittags eine Pause in Guéret (N 145) an der Raststätte. Auch als Übernachtungsplatz wäre dieser relativ neue Rastplatz für uns akzeptabel gewesen, wenn wir ihn später erreicht hätten. Es war jedoch sonniges Wetter und wir hatten noch Reisekapazität frei, da die Fahrt bis hierhin problemlos ohne Stau ablief.

Für die Reiseroute über Madrid gibt es Nahe Madrid - in Pinto - einen Wohnmobilstellplatz der sich zum Übernachten anbietet. Die Koordinaten haben wir für Interessierte in das Bild mit eingefügt.



Beide Strecken führen über Burgos Richtung Frankreich Bordeaux.


Wer empfehlen aber, ab Burgos auf der Autobahn zu bleiben und die Maut bis zur Abfahrt nach Capbreton in Kauf zu nehmen.


Diese Strecke über die Nationalstraßen zu fahren, ist sehr anstrengend und nervig. Da tut man sich keinen Gefallen mit. 


Wir haben Beides abgefahren und wissen wovon wir reden.

XIX. Pinienlauf in der Provinz Huelva

Am letzten Sonntag im Januar findet auf dem Campingplatz immer der Pinienlauf der Provinz Huelva statt. Heute morgen kam ab 10:oo Uhr leben auf. Ganze Familien, Eltern, Opa & Oma und Kinder jeden Alters trafen ein. Die Wege wurden mit Absperrbändern gekennzeichnet, damit die einzelnen Läufer ihre Strecken nicht verwechseln. Gestartet wurde mit dem Bambinilauf der Kleinsten, bis hin zum Hauptlauf gegen 13:oo Uhr der Erwachsenen. Wir saßen natürlich - aufgrund unseres Stellplatzes - in der 1. Reihe und hatten eine gute Übersicht.

Besuch in der Fischhalle

Heute ging es mit dem Rad mal wieder durch den Ort.

Wir beschlossen Seeteufel und Gambas für den Nachmittagsgrill, in der Fischhalle zu kaufen.

Auf dem Kirchturm waren 2 Störche zu sehen, aber als wir ankamen hatten sie sich gerade hingelegt und waren nicht mehr zu sehen. 

So fuhren wir durch die Altstadt zum Hafen und weiter zu unserem beliebten Kiosk.

Supermärkte und LIDL

Heute in einem zusammenwachsenden Europa ist es natürlich super, wenn sich die Menschen verstehen und sich gegenseitig respektieren. So kann jeder einfach mal dort leben, wo der "Andere" zu Hause ist. Die gemeinsame Währung ist dafür ein wichtiges Verbindungsglied. Im Ruhrgebiet, dem "Schmelztiegel" fremder Kulturen, lernten wir schon in jungen Jahren den sog. "Gastarbeiter" aus Spanien, Italien, Jugoslawien und der Türkei kennen, feierten sie ihre Feste doch in unseren Gemeindezentren. Wir konnten fremde Speisen von ihrem Buffett kennenlernen und sie selbst natürlich auch. Heute können wir uns mit in die Heimat "Zurückgekehrten" und deren, bei uns aufgewachsenen Kindern, sogar auf deutsch unterhalten. Wirtschaftlich sind viele Supermärkte und Ketten, die wir von zu Hause aus kennen, im Ausland vertreten und erleichtern den Einkauf. Bisher trafen wir stets auf freundliche Menschen, die ein Lächeln zeigten, wenn sie merkten, dass wir Deutsche sind. Mittlerweile gehören wir zum Stadtbild mit dazu und werden in den Gaststätten, Cafes herzlich begrüßt.

In der Polleria fragte man mich nach meinem Namen und beim Bezahlen lernten wir gegenseitig die Zahlen von 1 bis 10. Es war einfach schön, so freundlich bedient zu werden. Ein paar Bilder von LIDL zeigen auf, daß der Unterschied zum LIDL zu Hause nicht groß ist. Sehen Sie selbst:

Weinprobe (Rotwein)

Wie bereits bei der Weißweinprobe verabredet, gab es gestern am 2.2. die versprochene Weinprobe der roten Sorten. Auch diesmal war der Saal bis auf den letzten Platz gefüllt. Zu der überwiegenden Zahl der deutschen und holländischen Camper gesellten sich auch Franzosen und Briten, so dass alle Ansprachen zu den Weinen u.s.w. in deutscher, englischer und französischer Sprache vorgetragen wurden. Zu den Weinen wurden verschiedene Schinken- und Salamisorten sowie Brot und Wasser gereicht. Auch diese Präsentation war super gelungen und lle hatten Spass an der Freud. Bei 9 Weinsorten, in kleinen Rationen serviert, kam aber insgesammt wohl ca. eine Flasche auf jeden Teilnehmer. Das war teilweise schon sehr ausreichend, wie man an der Stimmung im Saal feststellen konnte. Bilder dieser Zusammenkunft seht ihr hier:

Muscheln am Strand | Kunst im Sand

Die Vielfalt der hier angespülten Muscheln- und Schneckenhäuser ist sehr groß. Viele Strandbesucher sammeln sie und basteln Muschelketten, Deko oder auch Tiere sowie Mobilets jeder Art.


Es ist schon sehr viel Kreativität im Spiel. Es macht Freude, sich die einzelnen Teile anzuschauen.

Hier dazu ein Farbenspiel.

ein Gesicht aus Muscheln im Sand

neue Bilder vom Storch

Hier mal ein kleiner Bewohner auf dem Campingplatz.

Beim Abbau eines Zeltes unserer Nachbarn entdeckten wir dieses "natürliche Wohnmobil." Es ist nicht schnell aber mit dem Haus auf dem Rücken jeder Situation gewachsen. Wir haben es anschließend aus der "Gefahrenzone" der großen Mobile entfernt und an einem ungefährlichen Platz im Gras neu angesiedelt.

Die Schnecke ist ca. 2,5 cm lang und fast durchsichtig.

spanische Mahlzeit

Ein typisches Essen in Spanien sind "Schweinebäckchen" mit Kartoffeln serviert. Vorweg ein andalusischer Salat und zum Nachtisch eine Süßspeise mit anschließendem Kaffee. Die Schweinebäckchen waren sehr zart und schmackhaft. Mit einem Glas Wein - rot oder weiß - wurde das ganze abgerundet. Unserem mehrsprachigem Rezeptionsmitarbeiter galt unser Dank für diese wunderbare Abwechselung. Leider habe ich die Hauptspeise nicht im Bild festgehalten. Bei der Diskussion über den besonderen Salat hab ich das leider versäumt.

Chico auf großer Fahrt
Chico auf großer Fahrt

Bei Allem wollen wir auch unseren kleinen Freund Chico nicht vergessen. Am Liebsten läuft er ja nebenher und zeigt uns den Weg. Hier in Isla Cristina gibt es vorbildliche Fahrradwege, die viel Sicherheit ausstrahlen. Der Radanhänger ist uns hier sehr nützlich, da wir darin auch gut unsere Einkäufe transportieren können. Es gibt damit jedenfalls an keiner Stelle Parkplatzprobleme.

Chico ist beim Laufen mein kleines E-Bike, wenn er gut drauf ist.

- der Kiosk an der Lagune ,,,
- der Kiosk an der Lagune ,,,

... hat am Wochenende und an Feiertagen immer Hochbetrieb. So auch heute. Radsportler, die sich dort eine Pause gönnen, Strandwanderer und viele Familien mit Kindern suchen dieses Refugium auf. Der Blick über das Wasser mit der großen Holzbrücke, die an die Brücke am Kwai erinnert, der große Leuchtturm an der Hafeneinfahrt und der Blick auf die Urlaubsorte Isla Canela und Punta del Moral, das ist schon sehr schön. Da kann man bei einem kühlen Getränk schon gut entspannen. Wir kommen in der Woche mal wieder vorbei

es gibt nicht nur Sonne

Viele Touristen erwarten in Spanien Sonne, Wärme und damit schönes Ausflugswetter und sind maßlos enttäuscht, wenn es für die Natur mal regnet.

Bisher erlebten wir diese Ecke Europas hauptsächlich mit Sonnenschein und hin und wieder mal mit einem Schauer von einer halben bis ganzen Stunde.

Aber in diesem Jahr, gab es eine bisher nie gekannte Regenfront, die über uns und ganz Spanien hinweg zog.

So gab es Zeit fürs Lesen und Arbeit am Computer. Ich verfolge immer noch die Stadtentwicklung in Ratingen, die trotz vieler Initiativen der Bewohner, nur sehr langsam vorankommt. Quasi im Schneckentempo.

Friedhof

DerAuf dem Weg zur Stadt führt unser Weg immer an den Friedhöfen der Stadt vorbei. Der katholische und kommunale Friedhof von 1884 liegt zwischen Campingplatz und Stadt am Rio Carreras. Bei einem Spaziergang zur Stadt warfen wir einen Blick hinein. Die zu uns unterschiedliche Bestattungskultur hielt ich im Foto fest.

Die Störche in La Redondela

Kirche von La Redondela
Kirche von La Redondela

Eine angekndigte Regen- und Schlechtwetterfrond mit Windböen bis 80 km/h ließ uns unser "Vorzelt" abbauen. Wir nutzen danach die Gelegenheit zu einem Ausflug nach Cartaya und für verschiedene Einkäufe mit dem WoMo. Auf dem Weg bei der Durchfahrt von La Redondela, waren die Störche in der Luft zu sehen. So hofften wir auf ein paar schöne Fotos dieser großen majestätischen Vögel.


Wir wurden nicht enttäuscht.


In Cartaya erledigten wir unsere Einkäufe, tankten nochmal billigen Diesel 1.019 € (üblich sind € 1,199) und machten Rundgänge im chinesischen Laden.


Während Angelika im Laden war, sortierte ich Fotos auf dem Smartphone. Nach einer gewissen Zeit ging ich mit Chico "Gassi". Ein großer LKW mit 3 Hinterachsen fuhr in die Nebenstraße ein und weiter zu einem Gewerbeparkplatz. Plötzlich sah ich den LKW rückwärts fahren und den Parkplatz hinter dem WoMo ansteuern. Der Faher rangierte mal vor und zurück, um den LKW richtig auf dem Parkstreifen zu plazieren. Ich sah, daß die Rückfahrt mit gut 20 cm Überhang an einer großen Laterne enden würde. Laut schrie ich mehrmals STOP STOP STOP. Der LKW kam 30 cm vor der Laterne zum Stand. Glück gehabt!! 


Diese große Laterne wäre aufs WoMo gefallen und hätte evtl. auch Chico und mich verletzt. Der Fahrer stieg aus und bedankte sich freundlich bei mir. Trotz der Sprachbarriere verstanden wir uns: Ich mit der Schilderung des beinahe Crash und er mit seinem Dankeschön. Man hörte den Stein, der ihm vom Herzen herunterfiel, fast plumpsen.


Am nächsten Tag nutzen wir die Gelegenheit das WoMo zu waschen, bevor wir unseren "Winterkurort" neu ausbauten. Apropos WoMo-Waschen, natürlich mit Absicherung, denn Erfahrung mit einem Leitersturz liegen uns vor!

Bootstour Isla Cristina

Javier, unser deutsch sprechender Freund aus der Rezeption, hatte auf vielfachen Wunsch, eine Bootstour arrangiert. Wir trafen uns am Yachthafen, dem Ausgangspunkt der Rundfahrt. Für uns 40 Personen wurden 3 Boote gechartert. Zunächst ging es aus dem Hafenbecken hinaus Richtung Leuchtturm und danach scharf rechts herum zum Fischereihafen und den Werften bis zur Brücke über den Rio Carreras. Danach schipperten wir in und durch die Sümpfe. 

Zwischendurch gab es deutsche Ansagen zu den erreichten Aussichten. Zwischendurch, nach Verlassen der Sumpfregion, fuhr unser Boot ein "kleines Rennen" mit einem der zwei anderen Boote. Wir fuhren wieder Richtung Leuchtturm und Isla Canela. Alle drei Boote hielten in Sichtweite des Leuchtturmes an Muschelbänken und gingen zur Pause längsseits. Dort gab es Garnelen und Weißwein aus der Region. Da hatte jeder etwas zu puhlen. Anschließend fuhren wir noch zum Yachthafen von Isla Canela und Isla del Moral auf der anderen Seite von Isla Cristina, dem Leuchtturm gegenüber. Nach gut anderthalb Stunden waren wir wieder zurück im Yachthafen, wo ein schöner Ausflug zu Ende ging. Der Fußweg durch die Stadt zeigte weitere schöne Eindrücke vom Ort, der sich jetzt auf den kommenden Karneval vorbereitet. Es gibt noch kleine Filmfrequenzen dieses Schiffsrundfahrt, die aber noch bearbeitet sein wollen. Also Fortsetzung folgt.

eine Bootstour | im Film

8. März 2017

Die modernen Kommunikationsgeräte bieten eine Menge Möglichkeiten der Dokumentation. Ich kenne ja schon das Ein und Andere, aber der überwiegend größere Teil ist auch für mich Neuland. So auch die Filmbearbeitung mit einer App am Smartphone. Ich hatte einzelne Filmsequenzen geschnitten, aber ist auch ein kompletter Film möglich? Es war möglich und ich probierte Einiges aus.


Jetzt hab ich fertig. Viel Spaß bei der Bootsfahrt. Hoffentlich werden Sie nicht seekrank.


Karneval in Isla Cristina

Hier gibt es keinen Zug am Rosenmontag, sondern am Sonntag zieht der Zug durch die Stadt. Es waren viele Tanzgruppen aus Lateinamerika anwesend, die dem Zug den Stempel aufdrückten. Es gab auch einige Mottowagen, die - wie fast überall - auch hier "Donald Trump" zum Thema hatten. Man hatte sich als "Donald Duck" verkleidet und es gab neues Geld - statt amerikanischer Dollars, jetzt amerikanische "Donalds oder Trumps". Ein Mottowagen nahm die beabsichtigte Mauer zwischen Mexiko und den USA aufs Korn.Die Stimmung am Zug war super. Isla Cristina war voller Leute, die mit Kind und Kegel Spaß hatten. Auch die aufgebaute Kirmes hatte regen Zulauf. Ein schönes Fest ohne Bierleichen und Kravall. Sicherheitskräfte gab es nur in Form von Ordnern und Polizei, damit der Zug gut durch die Straßen kam. Viel Spaß beim Anschauen der schönen bunten Bilder.


Sonnenaufgang am Atlantik

Das ist ein sehr schönes Naturerlebnis. Man steht am Strand und wartet. Der Himmel färbt sich ein. Die Farben werden immer stärker und dann, fast plötzlich, taucht sie auf. Ein glutroter Ball, der schnell aufsteigt. Der Tag beginnt, die Natur erwacht. Sonnenuntergänge hat man schon einige gesehen, aber wie die Sonne hinter dem Wasser auftaucht eher wenige. Mit ein paar Bildern möchte ich mein Erlebnis darstellen. Ich habe an unterschiedlichen Tagen fotografiert, wie Sie an der Wolkenausbildung erkennen können.

- eher etwas dunstig
- eher etwas dunstig
- etwas klarerer Horizont
- etwas klarerer Horizont

Impressionen des Ortes

Camping Giralda

- Isla Cristina (INFO's über der Ort)

Den Text über Isla Cristina fand ich im Netz. Er beschreibt dieses schöne Stückchen Erde, das nach einem Erdbeben mit einem anschließenden Tsunami entstand.


Isla Cristina ist eine spanische Stadt in der Provinz Huelva in der Autonomen Region Andalusien. Am 1. Januar 2016 lebten dort 21.165 Einwohner. Das Stadtgebiet hat eine Fläche von 49,36 km² und eine Bevölkerungsdichte von 429 Ew./km². Die Stadt liegt 3 m über dem Meeresspiegel und 56 km von der Provinzhauptstadt Huelva entfernt.


Isla Cristina ist stark vom Fischfang geprägt. Im Sommer allerdings verdreifacht sich die Einwohnerzahl, wenn (vorwiegend) spanische Touristen hier ihren Urlaub verbringen. Internationalen Tourismus findet man 8 km östlich der Stadt am Strand von Islantilla, wo ein Touristenzentrum errichtet wurde.


Der Ort wurde 1756, ein Jahr nach dem Erdbeben von Lissabon, von katalanischen Fischern gegründet und zunächst La Higuerita genannt. 1802 wurde er eine unabhängige Gemeinde und 1834 in Isla Cristina (zu Ehren der spanischen Königin) umbenannt. Heute ist sie die drittgrößte Stadt der Provinz Huelva.


Sehenswürdigkeiten:


Iglesia de Nuestra Señora de los Dolores - Die Fassade der Kirche, die an den Kolonialstil erinnert, stammt aus dem 20. Jh. (ca. 1955)


Iglesia de Nuestro Padre Jesús del Gran Poder - Die Kirche wurde im 20. Jh. im andalusischen Diözesanstil erbaut.


Paseo de las Palmeras - Die Flaniermeile in der Altstadt.


Marismas de Isla Cristina - Das Marschland steht unter Naturschutz und kann auf gekennzeichneten Wegen erwandert werden.


Die Hauptattraktion von Isla Cristina an der Costa de la Luz sind die Sandstrände, die gemütliche Altstadt und der Fischereihafen.


Hafen mit Werften beidseitig
Hafen mit Werften beidseitig

Europa | yes or no

Aufkleber am WoMo
Aufkleber am WoMo

Die Spaltung und die Diskussion um Europa macht auch auf dem Campingplatz nicht halt.

Immer mehr Wagen aus England haben nur noch ein Nummernschild mit GB, ohne das EU-Symbol.

Umso erfrischender das Kennzeichen der Schotten mit einem Hinweis in mehreren Sprachen, daß sie in der EU bleiben möchten. (L'Ecosse = Schottland)

Dieser Aufkleber am Heck mit den EU-Sternen in Herzform unterstreicht das Zugehörigkeitsgefühl Schottlands. Bei den Nordiren ist es ähnlich. Da schläft zurzeit wohl noch der Konfliktbedarf.

Türkei:

Auch dieses politische Thema wurde von den verschiedendsten hier anwesenden Nationen besprochen.

Der Tenor war klar und eindeutig. Damit hat sich die Türkei keinen Gefallen getan. Die Ablehnung, Wahlkampfauftritte in Europa für das geplante Referendum zur Alleinherrschaft des Präsidenten Erdogan abzuhalten, war Länderübergreifend, wobei Holland mit seiner klaren Haltung überzeugte.

Hochzeit in der Kathedrale

- nach der Hochzeit erst mal 'nen Kaffee
- nach der Hochzeit erst mal 'nen Kaffee

Auf dem Weg in die City zur Fischhalle sahen wir die Störche über der Kirche kreisen. Also einfach mal sehen, ob es noch ein Foto geben kann. Dort angekommen sahen wir eine große Hochzeitsgesellschaft vor dem Eingang. Das Brautpaar ging im Konfettiregen unter. Die Frauen trugen phantastische Kleider und vor allen Dingen "Hüte". Machte richtig Spaß zuzuschauen. Eine "Hübsche" erwischte ich im Cafe am Handy, wie Ihr seht.

Tapas - Teil II

Das Wetter ist in der letzten Zeit sehr launisch. Sonne, Wolken und ab und an 'ne Schauer Regen. Aber das hält uns ja nicht ab, etwas zu unternehmen. Nachdem mal wieder ein Pollotag eingeschoben wurde, erinnerten wir uns an das Cafe las Palmeras, in dem wir bei unserem ersten Hiersein Tapas aßen. Damals tippten wir - ohne genau zu wissen - was kommt. Heute sind die Speisekarten schon einigermaßen lesbar.


Fisch - Gehacktesbällchen - Rindfleisch - karamelisierte Auberginen mit Schinken garniert 


Dazu je 2 Bier (wie überall stets mit Oliven und Knabbergebäck) und zum Dessert ein Glas Kaffee solo (ohne Milch). Das alles für 16 €uro. Super lecker und als Spätstück ausreichend.


Dieses "Cafe las Palmers" befindet sich direkt Gegenüber dem "Bücherwurm". Dort haben wir mit Chico noch ein Foto gemacht und die schönen Mosaiken neben dem "Leser" vorne und die Rückseite fotografiert.


Die Inschrift auf der Rückseite sagt folgendes aus:

Dieses Denkmal wurde anlässlich des 250 Jahrestages (2006) der Gründung Isla Cristinas errichtet und symbolisiert das Wissen und die Kultur der Inselbewohner.

- unser treuer Freund und Begleiter
- unser treuer Freund und Begleiter

Also liebe Leute: "Ich bin der Chico, wie Ihr mittlerweile sicher schon wißt."


Als Rentnerhund hab ich doch ein super Leben. Vom Nordcap bis Gibraltar hab ich fast an jeder Klippe, Laterne oder Schild meine Duftmarke hinterlassen.



Hier am Ria Carreras warte ich immer in der Sonne auf mein Frauchen, die dann bei LIDL frische Sachen einkauft.


Leider ist der Spanier eher ein Umweltsünder als ein "Grüner," wie bei uns. Das mit dem Umweltschutz müssen sie hier erst noch lernen. Die schmeißen hier fast alles in den Fluss. Find ich nicht gut.

Übrigens: Auf den Bürgersteig kakken kostet Herrchen 60 - 90 €uro, wenn man uns erwischt. Aber dieser Preis scheint die Spanier nicht zu kümmern, denn die Bürgersteige sind häufig mit Hundekot verdreckt.

Ich mache ja immer ins Grüne oder an der Baumscheibe und meine Ernährer machen mein "Geschäft" immer ordentlich weg. Da haben sie, wie es sich gehört, jede Menge Kotbeutel dabei.


So jetzt sind es noch knapp 10 Tage, dann geht's nach Deutschland zurück. Freue mich schon auf Frankfurt, Veronika und Christian und das neue Leben in Riedstadt-Leeheim. Wird sich ganz toll.

- Frühling aller Orten
- Frühling aller Orten

Sind die Einkäufe bei LIDL erledigt, geht es entlang des Ria Carreras zurück zum Campingplatz. Ich stelle dann immer meine "Rikscha" zum Transport der Lebensmittel zur Verfügung und laufe dann neben dem Fahrrad her.


Noch bin ich ja nicht so alt, daß ich schon im "Rollstuhl" sitzen möchte. Wenn ich im Hänger keine Lust mehr habe, belle ich immer ganz laut bis ich wieder raus darf. Aber an gefährlichen Stellen (z.B. Brücke über den Ria Carreras) sitze ich gerne im Wagen und schau oben zum Fenster raus.


Wie Ihr seht, sind die Bäume hier in den letzten 4 Tagen bei etwas feuchter Witterung schon stark ausgeschlagen. Der Frühling kommt mit Macht.

Ausflug nach Vila Real de San Antonio | Portugal

Die Fahrt auf die gegenüber Ayamonte gelegene Seite führt über die gewaltige Brücke des Grenzflußes zwischen Spanien und Portugal. Der Ort ist sehr schön und sauber. Am Hafen gibt es WoMo-Stellplätze, die sich für 2-3 Tage Aufenthalt anbieten. Wir aßen dort zu Mittag mal keinen Fisch, sondern eine Pizza, denn wir waren schon auf Entzug. Außerdem kauften wir in der Bodega Wein, der preiswert und schmackhaft ist.

Genießen Sie die Fotos:

Ausflug nach Isla Canela & Punta del Moral

Hier in Isla Canela stehen viele Hotels für die Touristen. Auch Restaurants sind zahlreich vorhanden. Aber in dieser Jahreszeit Ende März ist es dort noch sehr still.

Anders als in dem gegenüber liegenden Ort Punta del Moral. Dorthin machen viele einen Ausflug, essen landestypisch und genießen die schöne Aussicht auf Isla Cristina.

etwas zum Lernen und Beachten

- Spanien war super
- Spanien war super

Hier muss ich mal etwas klarstellen. Der in Spanien überall herumliegende Hundekot stört schon gewaltig. Alle Hunde laufen ohne Leine herum und haben größtenteils keine Manieren. Stürzen sich teilweise auf mich und versetzen somit meine Ernährer in Angst und schrecken. Außerdem scheißen sie auch mitten auf die Gehwege.

Das muss nicht sein. Also liebe Hundefreunde, hebt das "feste Geschäft" Eures Lieblings auf und entsorgt es ordentlich.

Eine Unart ist es auch, seinen Hund in die Felder kacken zu lassen. Wer isst schon gerne verschissene Lebensmittel bzw. Heu? Also Freunde, ändert Euer Verhalten, denn in Zukunft sind die Strafen saftig teuer.

Seit Jahren kämpfe ich - und nicht nur ich - um die Ausstattung der Ratinger Innenstadt mit Kotbeutelspendern. Leider zeigen Politik und Stadtverwaltung keine positive Reaktion. Ein Behinderter mit Rollatorgehhilfe, Rollstuhl und Mütter mit kleinen Kindern und Kinderwagen sind die Leittragenden. Außerdem sollten Gesundheitsgefahren vermieden werden.

Die Kaufleute in der City wünschen sich auch keine Kunden mit kotverschmierten Schuhen im Laden.

Der Bürgermonitor der RP-Ratingen bleibt weiter am Ball.

das Ende der Reise naht

Die Zeit in Spanien ist nun bald vorbei. Viele sind bereits in der letzten Dekade März abgereist und ein Großteil folgt um den 1. April.

Wir haben noch kleinere Touren unternommen, um Mitbringsel (Thunfisch - Salz - Muscheln) für zu Hause zu kaufen. Wir haben am Sonntag noch eine "Marktbeobachtung" vorgenommen und in einer nun geöffneten Pizzeria gespeißt.

Die Bilder zeigen es:



Die Statue zeigt das Leben der Seeleute (Marineros), die sehnlichst zurückerwartet werden. Manchmal ist das Warten allerdings vergebens. Der Atlantk hat so seine Tücken.

eine Abschiedstour

- kleinster Kreisverkehr
- kleinster Kreisverkehr

Wie bereits vormals erwähnt stammen die Lampen aus dem Jahre 1832 und sind aus Gußeisen.


Die Kirche kennen Sie bereits. Ganz oben nistet ein Storchenpaar.


Auf dem Weg zum Kiosk an der Lagune kamen wir noch an einer Sonnenuhr vorbei. Niemand hatte sie umgestellt, so war sie eine Stunde in der Anzeige zu spät.


Am Kiosk angekommen sahen wir noch drei Störche bei der Nahrungssuche.


Zurück am Campingplatz bewunderten wir die Kreativität einer Holländerin, die aus Muscheln fast alles herstellte.


Danach fingen wir dann an die "Zelte" abzubrechen.

Mitbringsel

Schon seit Jahren bringen wir kullinarisches aus der besuchten Region mit nach Hause. So auch dieses Mal. Wein - Thunfisch - Salz etc.

Heimreise

- Hinweis zur sicheren Heimkehr
- Hinweis zur sicheren Heimkehr

Die Rückfahrt startet am 7. April, denn wir wollten Ostern bei unseren Kindern sein.

Einkauf bei LIDL - wie üblich - tanken, Luftdruck prüfen etc.

Folgende Etappen waren geplant:

Salamanca - Capbreton - Digion - D


Auf geht's!

Das war's für's erste. Die Reise hat gut geklappt und wir sind frohen Mutes zurück. Wenn man mal so lange von Daheim abwesend ist, wird der Blick auf die Heimat Deutschland um Einiges klarer. Eine "Auszeit" - wie auch immer - ist daher gar nicht mal so schlecht, sondern klärt und reinigt.

In Gau-Algesheim gönnten wir uns bei strahlendem Sonnenschein diesen herrlchen Erdbeer-Eisbecher. Eine wunderschöne Tour ist zu Ende.

Jetzt fragt sicher der Ein oder Andere nach der Statistik. Hier ein paar Werte:

 

Km hin:            über die Mittelmeerroute 3.590

Km zurück:     direkt über Biarritz 3.125

 

Kosten:     "Wenn wir hätten sparen wollen, wären wir wohl zu Hause geblieben."